Einblasdämmung in der Nähe: Kosten, Ablauf & Voraussetzungen
Wer eine Einblasdämmung in der Nähe sucht, findet bei uns ein kostengünstiges Dämmverfahren mit nachhaltiger Wirkung.
Schnelle Umsetzung meist innerhalb eines Tages
Minimaler Eingriff: Fassadenoptik bleibt erhalten
Schon ab 25 Euro pro Quadratmeter umsetzbar

Was ist eine Einblasdämmung?
Die Einblasdämmung ist eine Form der nachträglichen Kerndämmung. Dabei werden lose Dämmstoffe in den vorhandenen Hohlraum einer Fassade eingeblasen. Dadurch entweicht weniger Wärme nach außen, was die Heizkosten deutlich drosselt. Zusätzlich entsteht mehr Wohnkomfort und das Schimmelrisiko an kalten Wandflächen sinkt.
Voraussetzungen für eine Einblasdämmung in der Nähe:
Zweischaliges Mauerwerk mit durchgehendem Hohlraum in der Fassade
Mindestens 3–4 cm Hohlraumtiefe
Hohlraum trocken und nicht mit Bauschutt verfüllt
Ob eine Einblasdämmung in der Nähe für dich infrage kommt, lässt sich oft schon über Baupläne eingrenzen. Auch das Baujahr des Hauses (zwischen 1890–1970) kann ein wichtiger Indikator für die Eignung sein. Wirkliche Klarheit bringt allerdings erst der Dämm-Check vor Ort. Hier schaut sich ein Fachbetrieb den Wandaufbau an und prüft das Mauerwerk endoskopisch. So lässt sich schnell und einfach klären, ob die Dämmung der Fassade technisch überhaupt umzusetzen ist.
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Was kostet eine Einblasdämmung in meiner Nähe?
Die Kosten für eine Einblasdämmung sind im Vergleich zu anderen Dämmmethoden meist gut überschaubar. So liegen die Preise je nach Dämmmaterial und Wandaufbau typischerweise bei 25–60 € pro m² Fassadenfläche. Bei einem Einfamilienhaus mit ca. 120 m² Fassadenfläche ergibt das Gesamtkosten von circa 3.000–6.000 €.
Im direkten Vergleich liegt ein klassisches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) deutlich höher – mit 150–250 € pro Quadratmeter.
Merkmal | Einblasdämmung | WDVS |
|---|---|---|
Amortisation | ca. 4–6 Jahre | oft Jahrzehnte |
Aufwand / Dauer | meist 1 Tag | mehrere Wochen |
Gerüst | in der Regel nein | ja |
Baulärm / Baustelle | kleine Baustelle, Bewohner können meist im Haus bleiben | größere Baustelle, längere Ausführung |
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Wie funktioniert eine Einblasdämmung in meiner Nähe?
Schritt 1: Kostenloser Dämm-Check vor Ort
Endoskopische Untersuchung der Hohlräume.
Feuchtigkeitsmessungen im Mauerwerk.
Kontrolle der Anzahl und Festigkeit der Maueranker.
Falls nötig: defekte Fugen und starke Verschmutzungen vorab beheben.
Schritt 2: Einblasen des Dämmmaterials
Es werden kleine Löcher (mit einem Durchmesser von ca. 20–30 mm) in die Fassade gebohrt (typischerweise im Fugenbereich oder durch den Putz), meist in einem Raster von etwa 1 m.
Die Einblasmaschine lockert das Material auf und bläst es über Schläuche in den Hohlraum. Das Ziel ist eine gleichmäßige Verdichtung ohne Lücken.
Schritt 3: Verschluss & Qualitätssicherung
Bohrlöcher werden wieder verschlossen (Putz/Mörtel oder Fugen-/Steinreparatur).
Einblasprotokoll / Baustellen-Bescheinigung als Nachweis (Material, Fläche, ggf. Dämmeigenschaften), u. a. für mögliche Förderungen.
Optional: Hinweise zur Fassadenpflege, z. B. Hydrophobierung bei stark von der Witterung beanspruchten Außenwänden.
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Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Einblasdämmung?
Einblasdämmung in der Nähe gesucht und gefunden? Super. Jetzt stellt sich aber gleich die nächste Frage, und das gerade bei der Sanierung von Altbauten: Brauche ich dafür eine Baugenehmigung? Hier die Antworten.
In der Regel ist für eine nachträgliche Kerndämmung keine Baugenehmigung erforderlich.
Der Grund dafür ist ganz pragmatisch: Bei der Einblasdämmung wird nichts abgetragen und nichts neu aufgebaut. Es wird ja praktisch in den vorhandenen Hohlraum hinein gedämmt – ohne Eingriff in die Statik und ohne sichtbare Veränderung an der Fassade.
Ausnahme: Denkmalschutz. Bei denkmalgeschützten Gebäuden, Ensemble oder in Erhaltungsgebieten sollte die zuständige Behörde vorab eingebunden werden.
Ändert sich was an meiner Wohngebäudeversicherung nach der Einblasdämmung?
Bei einer Wohngebäudeversicherung geht es um das Haus als Risikoobjekt: Bauweise, Zustand und Modernisierungen spielen im Hintergrund immer mit. Nur spielt hier auch eine Einblasdämmung eine Rolle?
Eine Einblasdämmung führt nicht automatisch zu einem günstigeren Tarif.
In der Praxis fließt die Art der Dämmung kaum in die Beitragskalkulation ein, weil Versicherungen viele Faktoren bewerten – und nicht jede energetische Maßnahme einzeln bepreisen.
Was sich ändern kann: Je nach Dämmstoff kann sich der bauliche Brandschutz verbessern. Besonders Mineralwolle (Glas oder Stein) ist hier relevant, weil sie zu den nicht brennbaren (A1) Dämmstoffen gehört.
Versicherer reagieren eher, wenn die Einblasdämmung Teil einer größeren Modernisierungsmaßnahme ist, also einer umfassenden Kernsanierung. Hier wird dann der Gesamtzustand des Hauses bewertet. Ein Beitragsnachlass ist möglich.
Wie lange hält eine Einblasdämmung?
Eine Einblasdämmung in der Nähe ist mit dem richtigen Handwerksbetrieb schnell umgesetzt. Aber bleibt die Dämmung im Hohlraum wirklich stabil – oder verliert sie mit den Jahren ihre Wirkung?
Bei einer korrekt durchgeführten Einblasdämmung bleibt das Material dauerhaft stabil im Hohlraum und rutscht nicht nach. Entscheidend sind Einblasdruck und Verdichtung, damit keine Lufteinschlüsse entstehen und die Dämmung gleichmäßig sitzt.
Die Dämmung selbst braucht keine Wartung, solange die Fassade intakt bleibt und keine Feuchtigkeit eindringt.
Bei späteren Arbeiten (wie einem Fenstertausch) können Teilbereiche geöffnet werden, ohne dass die Dämmung in den übrigen Wandbereichen herausfällt; entnommenes Material lässt sich wieder auffüllen.
Unter normalen Bedingungen bleibt die Dämmwirkung über viele Jahrzehnte erhalten. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es offiziell nicht..
Woran erkenne ich einen seriösen Fachbetrieb für eine Einblasdämmung in meiner Nähe?
Bei einer Einblasdämmung zählt immer die Umsetzung, weil das Ergebnis später nicht einfach “auf den ersten Blick” zu kontrollieren ist. Umso wichtiger ist deshalb ein Handwerksbetrieb, der sauber plant, arbeitet – und dokumentiert. Woran erkennst du also, dass du es mit echten Profis zu tun hast?
Zertifizierungen & Zulassungen: Ein seriöser Betrieb kann belegen, dass er für Einblasdämmung in deiner Nähe geschult ist und mit zugelassenen Dämmstoffen arbeiten darf. Dazu gehören Herstellerzertifikate oder andere Nachweise, dass die Verarbeitung fachgerecht und nach Vorgaben erfolgt.
Dämm-Check vor Ort statt Ferndiagnose: Vor der Ausführung kommt immer eine Prüfung vor Ort mit Endoskopie und Messungen.
Ehrliche Eignungsbewertung: Wenn die Substanz nicht geeignet ist, wird das klar gesagt.
Einblasprotokoll als Qualitätsnachweis: Nach Abschluss der Arbeiten gehört eine saubere Dokumentation dazu – ein Einblasprotokoll oder eine Baustellenbescheinigung. Darin werden Material und Fläche festgehalten und ggf. auch Dämmeigenschaften dokumentiert. Das ist nicht nur ein Nachweis für dich, sondern kann auch bei Förderstellen relevant sein.
Beratung ohne Verkaufsdruck: Ein seriöser Betrieb drängt nicht auf eine schnelle Entscheidung, sondern erklärt nachvollziehbar, was geprüft wurde und warum die Maßnahme empfohlen wird. Das schließt auch ein, dass vorab mögliche Mängel am Gebäude benannt werden, die vor der Dämmung der Fassade behoben werden müssen.
Materialwahl passend zum Gebäude: Gute Betriebe wählen den Dämmstoff passend zur Wand und zum Risiko von Feuchtigkeit. Sie erklären, warum ein Material geeignet ist – und andere nicht.