Fassadendämmung Kosten pro Quadratmeter: Was Du 2026 wirklich zahlst
Fassadendämmung Kosten pro Quadratmeter sind die erste Frage, die sich stellt, wenn Du über eine energetische Sanierung nachdenkst. Ob WDVS Kosten pro m2, Preis Fassadendämmung für ein Einfamilienhaus oder Alternativen wie die Einblasdämmung – die Spannbreite ist groß, weil Material, Gebäudezustand und Arbeitsaufwand s
Fassadendämmung Kosten pro Quadratmeter sind die erste Frage, die sich stellt, wenn Du über eine energetische Sanierung nachdenkst. Ob WDVS Kosten pro m2, Preis Fassadendämmung für ein Einfamilienhaus oder Alternativen wie die Einblasdämmung – die Spannbreite ist groß, weil Material, Gebäudezustand und Arbeitsaufwand stark variieren.
Kurz gesagt: Eine klassische Fassadendämmung als WDVS kostet 2026 zwischen 120 und 200 € pro Quadratmeter – netto, inklusive Material, Arbeitslohn und Gerüst. Bei zweischaligem Mauerwerk ist die Einblasdämmung mit rund 20–60 € pro m² oft deutlich günstiger, möglich ist sie allerdings nur bei rund 30 % der Gebäude. Stand: Juli 2026.
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Das Thema kurz und kompakt
WDVS kostet 2026 zwischen 120 und 200 €/m² netto – Einblasdämmung bei geeignetem Mauerwerk oft nur 20–60 €/m².
Die Materialwahl (EPS, Mineralwolle, Holzfaser) verändert den Preis pro Quadratmeter um bis zu 65 €.
BAFA-Förderung: 15 % Zuschuss (+ 5 % mit iSFP) senken die Kosten spürbar – aber nur mit Antrag vor Baubeginn.
Ein Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche kann bei WDVS mit 18.000 bis 30.000 € Gesamtkosten rechnen – vor Förderung.
Nicht jedes Haus eignet sich für jede Methode: Wandaufbau, Zustand und Denkmalschutz entscheiden mit, welche Lösung zu Deinem Haus passt.
Kurzantwort: Was kostet eine Fassadendämmung pro m²?
Wenn Du Angebote einholst, merkst Du schnell: Die Preisspanne ist riesig. Für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) liegen die Kosten 2026 bei 120 bis 200 € pro Quadratmeter, netto, inklusive Material, Arbeitslohn und Gerüst (Quelle: oknoplast.de, 2026). Stand: Juli 2026.
Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 130 bis 180 m² Fassadenfläche ergeben sich damit Gesamtkosten von grob 15.600 bis 36.000 € – abhängig vom Dämmstoff. Wenn Dein Haus zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht hat, kommt die Einblasdämmung als deutlich günstigere Alternative infrage: Sie kostet meist nur 20 bis 60 € pro m² (Quelle: daemmung-nord.de), weil kein Gerüst und keine neue Fassadenoberfläche nötig sind. Wir bei VARM bieten Einblasdämmung in Hamburg bereits ab 25 € pro m² an (Stand: Juli 2026).
Welche Zahl für Dein Haus realistisch ist, hängt von drei Dingen ab: dem Wandaufbau, dem gewählten Dämmstoff und dem Zustand der bestehenden Fassade. Genau diese Faktoren gehen wir jetzt durch.
Mit unserem wissen-Bereich und Artikeln wie Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten findest Du weitere Details zu einzelnen Bauteilen. Auch der Vergleich zur Einblasdämmung im Altbau: Günstige und umweltfreundliche Dämmung lohnt sich, wenn Dein Haus vor 1980 gebaut wurde. Wer zusätzlich den Dachboden angehen will, findet in Dachboden nachträglich dämmen: Methoden und Fördermöglichkeiten eine gute Ergänzung zur Fassade.
Wovon hängen die Kosten pro m² ab?
Der Preis pro Quadratmeter ist kein Zufallswert – er setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Die folgenden sechs Faktoren erklären, warum zwei Häuser mit gleicher Fassadenfläche am Ende sehr unterschiedliche Rechnungen bekommen.
Art der Dämmung: WDVS mit Dämmplatten, vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) oder Kerndämmung per Einblasverfahren unterscheiden sich im Preis um mehr als das Zehnfache pro m².
Dämmstoff: EPS-Granulat, Mineralwolle, Holzfaser oder Zellulose kosten unterschiedlich viel und bringen unterschiedliche Eigenschaften bei Brandschutz, Schallschutz und Hitzeschutz im Sommer.
Materialkosten vs. Arbeitskosten: Bei WDVS teilen sich die Kosten auf Dämmmaterial, Kleber, Putz und den Arbeitslohn für mehrere Gewerke auf. Bei der Einblasdämmung reduziert sich das auf Dämmstoff und die reine Einblasleistung, weil der Einbau meist an einem Tag erledigt ist – das senkt den Anteil der Arbeitskosten spürbar, auch wenn sich das nicht pauschal in einer Prozentzahl belegen lässt.
Gebäudetyp und Zustand: Putzschäden, Feuchtestellen oder eine veraltete Fassade machen mehr Vorarbeit nötig – und erhöhen damit die Kosten pro m².
Erforderliche Vorarbeiten: Löcher bohren und verschließen, alte Farbschichten entfernen oder Risse sanieren, bevor gedämmt werden kann.
Anfahrt, Gerüst und Entsorgung: Ein Gerüst für WDVS kostet zusätzlich 8 bis 15 € pro m² Fassadenfläche, bei einem Einfamilienhaus insgesamt etwa 1.000 bis 2.000 € (Quelle: oknoplast.de, 2026). Bei der Einblasdämmung entfällt dieser Posten meist komplett.
Art der Dämmung entscheidet über die Grundpreisklasse
Ob Du Dich für WDVS, VHF oder Kerndämmung entscheidest, legt die Preisklasse fest – noch bevor Dämmstoff oder Dicke überhaupt zur Sprache kommen. Mehr dazu liest Du in Einblasdämmung Nachteile? Die Vorteile überwiegen, wo wir Vor- und Nachteile der Methode gegenüberstellen.
Materialkosten vs. Arbeitskosten im Detail
Bei einer klassischen Fassadendämmung zahlst Du für Dämmplatten, Kleber, Armierung, Putz und die Farbe – plus den Arbeitslohn für mehrere Gewerke. Bei der Einblasdämmung reduziert sich das auf Dämmstoff und die reine Einblasleistung, was den Preis pro m² spürbar senkt (siehe Einblasdämmung Firma: schnell, nachhaltig & kosteneffizient).
Gebäudetyp, Zustand und Vorarbeiten
Ein Altbau mit unebener Fassade oder Rissen braucht mehr Vorbereitung als ein Neubau. Auch die Anzahl der Fenster, Erker und Balkone beeinflusst den Aufwand – jede Ecke und Kante kostet Zeit. Bei zweischaligem Mauerwerk lohnt sich vorab ein Blick auf Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten, um zu prüfen, ob Kerndämmung überhaupt möglich ist. Steht zusätzlich eine Dachbodendämmung an, findest Du ergänzende Informationen unter Dachboden nachträglich dämmen: Methoden und Fördermöglichkeiten.
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Konkrete Kostenbeispiele und Rechenbeispiele
Zahlen werden greifbarer, wenn Du sie an einem konkreten Beispielhaus durchrechnest. Wer sich vorab noch einmal die grundsätzlichen Vor- und Nachteile ansehen will, findet sie in Einblasdämmung Nachteile? Die Vorteile überwiegen. Hier eine Übersicht der gängigen Dämmarten und was sie üblicherweise pro Quadratmeter kosten.
| Dämmtyp | Typische Kosten pro m² (netto) | Enthaltene Leistungen | Quelle |
|---|---|---|---|
| EPS-Dämmung (WDVS) | 135–165 € | Dämmplatten, Kleber, Putz, Gerüst | oknoplast.de |
| Mineralwolle (WDVS) | 155–200 € | Dämmplatten, Brand-/Schallschutz, Putz, Gerüst | neurealis.de |
| Holzfaser (WDVS) | 140–200 € | Dämmplatten, Hitzeschutz im Sommer, Putz, Gerüst | leospardo.de |
| Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) | 220–340 € | Unterkonstruktion, Dämmung, Verkleidung | leospardo.de |
| Einblasdämmung (Kerndämmung) | 20–60 € | Dämmstoff, Einblasarbeit, ohne Gerüst | daemmung-nord.de |
Fassadendämmung Kosten berechnen
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Alle Angaben Stand: Juli 2026, netto zzgl. MwSt.
Kostenaufteilung: Material, Arbeit, Gerüst, Entsorgung
Bei einem WDVS-Projekt macht das Zusammenspiel aus Dämmmaterial und Arbeitslohn den größten Teil der Kosten aus. Zusätzlich kommen 8–15 € pro m² Fassadenfläche für das Gerüst hinzu (Quelle: oknoplast.de, 2026), bei einem Einfamilienhaus insgesamt rund 1.000–2.000 €. Entsorgung von altem Putz oder Bauschutt schlägt je nach Projekt mit einem kleineren, individuell zu kalkulierenden Betrag zu Buche. Speziell im Altbau (mehr dazu in Einblasdämmung im Altbau: Günstige und umweltfreundliche Dämmung) können zusätzliche Vorarbeiten anfallen. Bei der Einblasdämmung verschiebt sich das Verhältnis: Hier macht der Dämmstoff selbst den größten Anteil aus, Gerüst und Entsorgung fallen kaum ins Gewicht.
Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus
Nimm ein Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche. Wenn Dein Haus zweischaliges Mauerwerk hat (Details in Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten), starte mit der günstigsten Zeile:
WDVS mit EPS: 150 m² × 135–165 €/m² = 20.250–24.750 € vor Förderung.
WDVS mit Mineralwolle: 150 m² × 155–200 €/m² = 23.250–30.000 € vor Förderung.
Einblasdämmung (bei zweischaligem Mauerwerk): 150 m² × 20–60 €/m² = 3.000–9.000 € vor Förderung.
Zum Vergleich: Eine Marktanalyse beziffert die durchschnittlichen Gesamtkosten einer kompletten Fassadendämmung auf rund 38.000 € (Quelle: deutsche-sanierungsberatung.de). Dieser Wert bezieht sich allerdings auf größere oder aufwendigere Projekte – eher eine grobe Orientierung als ein Standardfall.
Drei belegte Zahlen zur Einordnung:
Die jährliche Heizkostenersparnis nach einer Fassadendämmung liegt laut Marktdaten bei rund 1.500–1.800 € (Quelle: handwerksratgeber.de).
Eine Fassadendämmung kann bis zu 19 % der jährlichen Heizkosten einsparen (Quelle: co2online.de).
Die Investition amortisiert sich je nach Fördersatz und Methode typischerweise in 14–15 Jahren, bei günstigeren Varianten wie der Einblasdämmung teils schon nach etwa 8 Jahren (Quelle: Verbraucherzentrale).
So vergleichst Du Angebote anhand von m²-Preisen
Achte darauf, dass jedes Angebot dieselbe Fassadenfläche in m² zugrunde legt, die geplante Dämmstärke nennt und den resultierenden U-Wert angibt. Nur so sind zwei Angebote wirklich vergleichbar – ein niedriger Preis pro m² bei dünnerer Dämmung ist kein Schnäppchen, wenn der U-Wert am Ende schlechter ausfällt. Mehr zur Bewertung von Dämmstärken findest Du in Dachbodendämmung begehbar: Warum Einblasdämmung die beste Wahl ist, auch wenn es dort ums Dach geht – das Prinzip U-Wert vs. Dicke gilt für die Fassade genauso.
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Einblasdämmung als Alternative: Wann Kerndämmung günstiger ist
Nicht jedes Haus braucht ein komplettes WDVS. Wenn Dein Haus zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht hat, ist die Einblasdämmung oft die wirtschaftlichere Wahl – ohne Gerüst, ohne neue Fassadenoptik, meist an einem Tag erledigt. Mehr zu den grundsätzlichen Vor- und Nachteilen dieser Methode findest Du in Einblasdämmung Nachteile? Die Vorteile überwiegen.
Bundesweit haben 28,2 % der Wohngebäude zweischaliges Mauerwerk, 60,7 % sind einschalig gebaut (Quelle: IWU Datenerhebung Wohngebäudebestand 2016). Regional gibt es aber große Unterschiede:
| Region | Zweischaliges Mauerwerk | Einschaliges Mauerwerk |
|---|---|---|
| Norddeutschland (u. a. Hamburg, Schleswig-Holstein) | 55,8 % (±2,3 %) | deutlich seltener |
| Süddeutschland | 7,2 % | 81,6 % (±1,2 %) |
| Deutschland gesamt | 28,2 % | 60,7 % |
In Norddeutschland – unserem Hauptmarkt – ist die Kerndämmung entsprechend etabliert: 74,7 % der zweischaligen Gebäude sind dort bereits gedämmt, und bei Modernisierungen entscheiden sich 48,3 % für genau diese Methode (Quelle: IWU Datenerhebung Wohngebäudebestand 2016). Die übliche Dämmstoffdicke im Hohlraum liegt bei 6–9 cm, begrenzt durch die vorhandene Luftschicht. Mehr zum Wandaufbau erklärt Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten.
Stand: 30. Mai 2025 haben wir keine gesonderten, verlässlichen Kostenangaben speziell für Hamburger Backstein-Fassaden oder zweischaliges Mauerwerk in Norddeutschland gefunden. Die genannten Preise gelten deshalb bundesweit – nicht als lokale Sonderkalkulation.
Wir setzen bei der Einblasdämmung je nach Bauteil und Einbausituation auf Zellulose, Glaswolle, EPS-Granulat, Holzfaser oder Steinwolle. Unsere Handwerker-Teams mit angestellten Meistern sind in Hamburg mit 4 Teams und in Minden mit 2 Teams vor Ort (Stand: Juli 2026) – keine Subunternehmer-Kette, sondern eigenes Personal. Bei Google stehen wir aktuell bei 4,9 von 5 Sternen aus 450 Bewertungen (Quelle: Google, Stand: Juli 2026).
Bei zweischaligem Mauerwerk ist die Kerndämmung fast immer die wirtschaftlichste Lösung – vorausgesetzt, der Hohlraum ist frei von Bauschutt und wird vollständig verfüllt.
Sencan Safak
Experte für Einblasdämmung bei VARM
Was das für den U-Wert bedeutet: Eine ungedämmte Altbau-Außenwand aus den 1960er-Jahren liegt typischerweise bei 1,4–1,5 W/(m²K), nach einer Dämmung sinkt der Wert beispielhaft auf 0,19 W/(m²K) – rund 87 % weniger Energieverlust durch die Wand (Quelle: Verbraucherzentrale/energyausweis.de). Für die BAFA-Förderung gilt an der Außenwand ein Ziel-U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²K); bei der Kerndämmung gibt es eine Ausnahme, wenn der Hohlraum vollständig mit Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 035 verfüllt wird (Quelle: BAFA/GEG 2024, Stand: 2024/2025).
Ob Kerndämmung bei Deinem Haus infrage kommt, klärt am schnellsten eine Vor-Ort-Prüfung. Mehr Hintergrund liefert Klinkerfassade dämmen: Einblasdämmung von VARM für Effizienz und Einblasdämmung Firma: schnell, nachhaltig & kosteneffizient.
Vor- und Nachteile / Wann lohnt sich welche Lösung?
Eine Fassadendämmung ist keine Universallösung für jedes Haus. Bevor Du Dich festlegst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf beide Seiten.
Vorteile: Energieeinsparung, Wohnkomfort, Werterhalt
Eine gedämmte Fassade senkt den Heizwärmebedarf spürbar, reduziert kalte Wandflächen im Winter und schützt die Bausubstanz vor Feuchte- und Frostschäden. Zusätzlich steigt in der Regel der energetische Wert des Hauses – relevant, falls Du irgendwann verkaufen oder vermieten willst.
Nachteile und Grenzfälle
Eine Fassadendämmung ist eine größere Investition, die sich erst über Jahre amortisiert – bei WDVS meist über 14–15 Jahre (Quelle: Verbraucherzentrale). Bei denkmalgeschützten Fassaden ist ein WDVS oft gar nicht genehmigungsfähig, hier kommen eher Innendämmung oder spezielle Dünnschichtsysteme infrage. Wird eine Fassade gedämmt, ohne bestehende Feuchteprobleme vorher zu beheben, kann sich die Situation sogar verschlechtern – deshalb gehört eine Zustandsprüfung immer an den Anfang, nicht ans Ende der Planung.
Wann andere Maßnahmen sinnvoller sind
Bei einschaligem Mauerwerk ohne Hohlraum ist Kerndämmung technisch nicht möglich – hier bleiben WDVS, VHF oder Innendämmung als Optionen. In Süddeutschland etwa, wo 81,6 % der Gebäude einschalig gebaut sind, ist die Einblasdämmung der Fassade deshalb seltener die passende Lösung (Quelle: IWU Datenerhebung Wohngebäudebestand 2016). Auch wenn Dein Budget begrenzt ist, kann es sinnvoller sein, zuerst die oberste Geschossdecke oder die Kellerdecke zu dämmen – beides ist günstiger pro m² und oft in einem Tag erledigt.
Bevor jemand über die Fassade spricht, schaue ich mir immer Dach und Keller an – oft ist dort das günstigere und schnellere Einsparpotenzial.
Chris Steden
Leiter Kundenberatung und Vertrieb bei VARM
Wer sein ganzes Haus im Blick behalten will, findet ergänzend Informationen zur Dachboden nachträglich dämmen: Methoden und Fördermöglichkeiten und zur Dachbodendämmung begehbar: Warum Einblasdämmung die beste Wahl ist. Auch der Blick auf Einblasdämmung im Altbau: Günstige und umweltfreundliche Dämmung hilft bei der Einordnung, welche Maßnahme zuerst dran ist. Und falls Dein Haus zweischaliges Mauerwerk hat, lohnt erneut Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten.
Fördermittel, Finanzierung und Nebenkosten
Fördermittel verändern die Rechnung erheblich – deshalb gehören sie in jede Kostenkalkulation, auch wenn eine Förderzusage nie garantiert ist, sondern immer vom individuellen Antrag abhängt.
Übersicht möglicher Förderprogramme
Für Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle gilt aktuell die BAFA-Förderung im Rahmen der BEG-Einzelmaßnahmen: 15 % Zuschuss (+ 5 % mit iSFP), wenn ein individueller Sanierungsfahrplan vorliegt (Quelle: BAFA, Stand: Juli 2026). Maximal förderfähig sind 30.000 € pro Wohneinheit und Jahr ohne iSFP beziehungsweise 60.000 € mit iSFP (Quelle: BAFA). Vereinfacht ausgedrückt sind das bis zu 4.500 € Zuschuss ohne iSFP bzw. bis zu 12.000 € Zuschuss mit iSFP, abgeleitet aus den maximal förderfähigen Kosten. Ab dem 1. Quartal 2027 sind Änderungen am iSFP-Bonus geplant: Er soll dann erst ab der zweiten größeren Sanierungsmaßnahme greifen (Quelle: BAFA) – wer plant, sollte das im Blick behalten.
Alternativ gibt es den Steuerbonus nach § 35c EStG – 20 % der Kosten als Steuerermäßigung über drei Jahre verteilt, nicht kombinierbar mit der BAFA-Förderung für dieselbe Maßnahme.
Stand: 30. Mai 2025 haben wir kein zusätzliches städtisches oder kommunales Förderprogramm speziell für Fassaden- oder Einblasdämmung gefunden, das über BAFA/BEG hinausgeht – geprüft wurden unter anderem bafa.de, mehrere Landesförderbanken und Verbraucherportale. Prüfe für Deinen Wohnort trotzdem gezielt nach, ob es lokale Zuschüsse gibt, die sich mit der Bundesförderung kombinieren lassen.
Förderfähig sind übrigens auch sogenannte Umfeldmaßnahmen wie Gerüst, Abriss der alten Fassade oder das abschließende Verputzen und Streichen – zusätzlich zu Material und Handwerkerleistung (Quelle: BAFA). Für die Baubegleitung durch eine Energieeffizienz-Expertin oder einen -Experten übernimmt das BAFA 50 % der Kosten, bei Ein- und Zweifamilienhäusern maximal 2.500 € (Quelle: BAFA).
Wie Förderungen die effektiven Kosten pro m² senken
Rechenbeispiel für 150 m² Fassadenfläche mit WDVS und Mineralwolle bei 23.250–30.000 € Gesamtkosten: Mit 15 % Zuschuss sinken die Kosten um rund 3.490–4.500 €, mit zusätzlichem iSFP-Bonus (20 % gesamt) um rund 4.650–6.000 €. Pro Quadratmeter gerechnet reduziert sich der Preis dadurch von z. B. 200 €/m² auf effektiv rund 160 €/m² – die genaue Ersparnis hängt immer vom bewilligten Zuschuss und den tatsächlich förderfähigen Kosten ab.
Wann sich eine Sanierungsberatung lohnt
Ein individueller Sanierungsfahrplan kostet zwar zusätzlich, bringt aber den 5-Prozentpunkte-Bonus und einen realistischen Blick darauf, welche Maßnahme zuerst sinnvoll ist – Fassade, Dach oder Keller. Gerade wenn mehrere Bauteile anstehen, hilft das, Reihenfolge und Budget sauber zu planen.
Ein individueller Sanierungsfahrplan zeigt oft, dass Kellerdecke oder Dachboden vor der Fassade dran sind – und trotzdem lohnt sich der Fahrplan allein wegen des Förderbonus.
Frank Valentin
Energieberater, Planungsbüro Gabriela Bugs (Berlin)
So gehst Du bei der Förderung Schritt für Schritt vor:
Prüfe, ob ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) für Dein Haus sinnvoll ist – er bringt den zusätzlichen Bonus.
Beauftrage bei Bedarf eine Energieberatung, die den U-Wert Deiner Fassade und mögliche Fördersätze einschätzt.
Hol Dir ein konkretes Angebot mit m²-Preis, Dämmstärke und U-Wert-Angabe ein.
Stelle den Förderantrag beim BAFA, bevor die Handwerker mit der Arbeit beginnen – ein Antrag nach Baubeginn wird nicht mehr gefördert.
Einblasdämmung Firma: schnell, nachhaltig & kosteneffizient erklärt, worauf Du bei der Auswahl der ausführenden Firma achten solltest. Auch Einblasdämmung Nachteile? Die Vorteile überwiegen und Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten helfen bei der Einordnung, ob sich für Dein Haus eine geförderte Kerndämmung lohnt. Ergänzend lohnt ein Blick auf Dachboden nachträglich dämmen: Methoden und Fördermöglichkeiten, falls Du Fördermittel auf mehrere Bauteile verteilen willst.
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Checkliste: So vergleichst Du Angebote richtig
Ein Angebot ist erst dann vergleichbar, wenn es dieselben Grundlagen nennt wie das nächste. Diese Checkliste hilft, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen.
Welche Angaben müssen im Angebot stehen
Ein seriöses Angebot nennt immer die exakte Fassadenfläche in m², den geplanten Dämmstoff samt Dicke, den resultierenden U-Wert, die Kosten pro m² getrennt nach Material und Arbeit sowie Gerüst- und Entsorgungskosten separat.
Fragen an Handwerksbetriebe
Frag konkret nach, ob Subunternehmer eingesetzt werden oder ob eigenes Personal arbeitet, wie lange der Einbau dauert, welche Garantie auf die Ausführung gilt und ob die Firma bei der Förderantragstellung unterstützt.
Wann Du ein zweites Gutachten holen solltest
Wenn ein Angebot deutlich unter oder über der üblichen Preisspanne liegt, wenn Feuchteschäden sichtbar sind oder wenn Denkmalschutz im Raum steht, lohnt sich eine zusätzliche, fachlich unabhängige Einschätzung, bevor Du unterschreibst.
Die vollständige Checkliste vor der Unterschrift:
Ist die Fassadenfläche in m² exakt angegeben, nicht grob geschätzt?
Ist der Dämmstoff mit Dicke in cm genannt?
Steht der resultierende U-Wert im Angebot?
Sind Material- und Arbeitskosten pro m² getrennt ausgewiesen?
Sind Gerüst, Entsorgung und Anfahrt einzeln aufgeführt oder pauschal versteckt?
Arbeitet die Firma mit eigenem Personal oder mit Subunternehmern?
Ist die Bauzeit realistisch angegeben – bei Einblasdämmung meist ein Tag, bei WDVS mehrere Tage bis Wochen?
Ist eine Garantie oder Gewährleistung auf Material und Ausführung genannt?
Unterstützt die Firma beim Förderantrag oder verweist sie zumindest auf die BAFA-Förderung?
Passt der Gesamtpreis zur genannten Fassadenfläche, wenn Du ihn selbst durch die m²-Zahl teilst?
Unser Team beschäftigt angestellte Meister und übernimmt Einblasdämmung ebenso wie WDVS und Aufsparrendämmung – Du bekommst die Einschätzung, welche Methode zu Deinem Haus passt, direkt von den Leuten, die später auch selbst arbeiten.
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Zur Vertiefung: Einblasdämmung Firma: schnell, nachhaltig & kosteneffizient, Klinkerfassade dämmen: Einblasdämmung von VARM für Effizienz, Einblasdämmung im Altbau: Günstige und umweltfreundliche Dämmung und wissen mit weiteren Grundlagenartikeln.
Weiterführende Informationen und Quellen
Die Zahlen in diesem Artikel stammen aus mehreren öffentlichen Quellen, die sich in Preisniveau und Methodik unterscheiden – deshalb sind Spannen realistischer als eine einzelne Zahl.
Empfohlene Quellen und weiterführende Links
Für tiefere Recherche zu Preisen und Materialien nutzen wir unter anderem Marktanalysen von deutsche-sanierungsberatung.de, daemmung-nord.de, oknoplast.de, neurealis.de und leospardo.de sowie offizielle Angaben des BAFA zur Förderung. Innerhalb von varm.earth findest Du vertiefende Artikel in unserem wissen-Bereich.
Methodik: Wie die Kostenberechnung entstanden ist
Die genannten Preisspannen kombinieren mehrere unabhängig veröffentlichte Marktanalysen für WDVS-Materialien (EPS, Mineralwolle, Holzfaser, VHF) sowie Angaben zur Einblasdämmung bei zweischaligem Mauerwerk. Wo Quellen voneinander abweichen, geben wir die breitere Spanne an und kennzeichnen einzelne, weniger gesicherte Werte gesondert. Wenn Du heute online nach Dämmfirmen suchst, findest Du uns dort noch seltener als etablierte Vergleichsportale und größere Anbieter. Trotzdem vergleichen wir hier ehrlich, mit offenen Karten – inklusive der Fälle, in denen andere Maßnahmen sinnvoller sind als eine Fassadendämmung.
Noch einmal die drei wichtigsten Zahlen im Überblick:
| Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Heizkostenersparnis pro Jahr | 1.500–1.800 € | handwerksratgeber.de |
| Mögliche Heizkostenersparnis in % | bis zu 19 % | co2online.de |
| Amortisationszeit | 14–15 Jahre (günstige Varianten ca. 8 Jahre) | Verbraucherzentrale |
Weiterführend zu einzelnen Bauteilen und Methoden:
| Thema | Weiterführender Artikel |
|---|---|
| Dachboden begehbar dämmen | Dachbodendämmung begehbar: Warum Einblasdämmung die beste Wahl ist |
| Klinkerfassade dämmen | Klinkerfassade dämmen: Einblasdämmung von VARM für Effizienz |
| Vor- und Nachteile der Einblasdämmung | Einblasdämmung Nachteile? Die Vorteile überwiegen |
| Einblasdämmung im Altbau | Einblasdämmung im Altbau: Günstige und umweltfreundliche Dämmung |
| Zweischaliges Mauerwerk | Zweischaliges Mauerwerk dämmen: So sparst du Energie und Kosten |
| Dachboden nachträglich dämmen | Dachboden nachträglich dämmen: Methoden und Fördermöglichkeiten |
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